10. Jun 2016

Nicolas Miescher

Project Manager

Wir wissen es alle: in Software-Entwicklungsprojekten für externe Kunden kann vieles schief gehen. Man versteht den Kunden inhaltlich oder zwischenmenschlich nicht; der Kunde weiss nicht, was er will und bekommt am Schluss das Falsche; you name it…

In unserem Projekt mit der Soliswiss AG haben wir die grossartige Erfahrung gemacht, dass alle Mosaiksteinchen prima zusammenspielen können und der Kunde anschliessend glücklich mit seinem Produkt ist. Nachfolgend die wichtigsten Bausteine für dieses äusserst erfolgreiche Projekt.

„Vor-Ort“ vs. „im Entwickler-Kämmerchen“

Unser Entwicklungsteam (meistens 3-4 Entwickler, 1 UX Designer und 1 Scrum Master/Projektleiter) war von Anfang an direkt beim Kunden vor Ort tätig. Alle mit Laptops ausgerüstet. Durch die räumliche Nähe erhielten wir gegenseitig bei allen Fragen oder Unklarheiten schnell, direkt und unkompliziert Feedback.

 

Zudem lernten wir Externe das Tagesgeschäft von Soliswiss schnell kennen und sie umgekehrt unsere Entwicklungstätigkeiten. Dies förderte das Verständnis füreinander enorm!

„1 Team“ vs. „Entwickler hier – Kunde dort“

Abgesehen von der fachlichen Zusammenarbeit verbrachten wir Edorexler auch sonst viel Zeit mit den Soliswisslern (Pausen, Mittagessen, White Elefant Gift Exchange, Feierabenddrink). Durch diese gemeinsam verbrachte Zeit  kamen wir alle einander auch zwischenmenschlich näher und dadurch machte die Projektarbeit für alle auch einfach mehr Spass; wir wurden dadurch alle zu EINEM Team! Generell basierte die Zusammenarbeit zwischen Soliswiss und Edorex auf grossem Vertrauen.

„Frontend First“ vs. „zuerst fertigmachen, dann erst zeigen“

Je länger, desto konsequenter entwickelten wir bei der Soliswiss nach dem ‚Frontend First‘-Ansatz. In den Sprints haben wir zu Beginn sehr schnell und ohne auf Details zu achten das Frontend hingeklatscht und so früh wie möglich, oft schon am ersten Sprinttag, Feedback bei den Soliswiss-Product Ownern eingeholt. Erst anschliessend haben wir das Backend entwickelt. Damit haben wir manch‘ aufwändige Ehrenrunde und als Folge davon viel Zeit und Geld gespart.

„Echt agil“ vs. „nur auf dem Papier agil“

Wo ‚agil‘ drauf steht, ist noch lange nicht immer ‚agil‘ drin. Bei uns war ‚agil‘ tatsächlich auch drin, und wie! Die Soliswiss PO’s haben während der ganzen Projektdauer sehr aktiv im Projekt mitgearbeitet. Zudem zeigten sie sich enorm flexibel und entscheidungsfreudig beim Backlog Refinement. Zusammen haben wir laufend geprüft, welche User Stories aus dem initialen Backlog wirklich Nutzen stifteten und welche im Backlog nach unten geschoben oder rausgekippt werden konnten. Dadurch schafften wir Platz für das wirklich Nötige und konnten das Endprodukt vor unnötigem Balast bewahren.

Unter dem Strich sind wir alle dankbar, dass wir Teil dieses tollen Projektes sein durften. Und wir dürfen auch stolz sein auf diese für alle Beteiligten neuen und so erfolgreichen Zusammenarbeit.

 

Fühlen Sie sich durch diese Schilderungen angesprochen? Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf, vielleicht entwickeln wir schon bald in Ihren Räumlichkeiten die Software, auf die Sie insgeheim schon lange gewartet haben.

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