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18. Nov 2016

Matthias Feusi

User Experience Designer

Impact Hub

Am Berner Startup Weekend von vergangenem Wochenende arbeiteten rund 80 Teilnehmer in 17 Teams an den verschiedensten Problemen und Ideen. Dabei wurden sie von erfahrenen Coaches begleitet. Die Idee «Rescue Drone» überzeugte die Jury am meisten.

Doch nochmals kurz von Anfang an. Am Freitag trafen sich die motivierten und sehr bunt durchmischten Leute im neu eröffneten Impact Hub an der Spitalgasse in Bern. Durch das Wochenende führte der quirlige Moderator Zoheb «Z» Iqbal aus London, der es bereits mit einem kurzem Warm-up schaffte, das Eis zu brechen. Viele unterschiedliche Ideen wurden präsentiert, die besten davon ausgewählt und anschliessend die Teams gebildet.

Nach einem ausgiebigem Apéro am Freitagabend fand man sich am Samstagmorgen in den Teams wieder, um gemeinsam am Minimum Viable Product (MVP) – kurz einem Prototyp – zu arbeiten. Essenziell dabei war, dass die Zeit nicht hauptsächlich damit verbracht wurde, Code zu schreiben, sondern potenzielle Kunden auf der Strasse zu befragen. Die zahlreichen hochkarätigen Coaches – welche sich allesamt ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hatten – machten, wo nötig, auch Druck, damit die Teams ihre Ideen und Probleme effektiv validierten und Feedback einholten.

Bis am Sonntagnachmittag, als es zur Präsentation der Ergebnisse kam, den sogenannten «Pitches», wurde also experimentiert, diskutiert, wurden fleissig Post-It Zettel geklebt und die Idee das eine oder andere Mal über den Haufen geworfen, sprich «pivotiert».

Unterstützung erhielten die Teams in Form von vorgegebenen Frameworks wie dem Lean Canvas und dem Javelin Board, aber auch durch intensives Coaching von einem zugewiesenen Experten sowie einem Pitchtraining vom Profi Roderich Hess.

Das Lampenfieber konnten die wenigsten ablegen, als es darum ging, die Ideen und Erkenntnisse der letzten Tage vor der Jury und dem Publikum vorzustellen. Drei Teams überzeugten jedoch am meisten:

Platz 3

Reisehunger, veranstaltet Eventabende in Restaurants und spendet einen Teil des Umsatzes an ausgewählte Hilfsprojekte.

Platz 2

Hood, verbindet exotische Köche mit Leuten, die gerne fremde Küche ausprobieren

Platz 1

Rescue Drone: Kombination einer Drohne mit einem Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS)

Die Gewinner erhielten je CHF 1’000.– von der Valiant Bank. Der MVP-Preis, gesponsert von Edorex, ging an das Team Hood, welche nun einen marktfähigen Prototyp entwickeln können. Das Team «Rescue Drone» wurde von der Swisscom mit Tablets ausgestattet und «Grosis Lismete» erhielt einen Sonderpreis für das soziale Engagement. Einen kräftigen Sonderapplaus und damit auch den Publikumspreis verdiente sich «Winner Book Project». Das Team demonstrierte, dass man auch scheitern kann und darf: Sie entschieden sich, ihr Projekt zu begraben, da sie keinen Konsens im Team erreichen konnten. Mehr dazu auf dem Blog von Appentura.

Impressionen

Post-It Zettel wurden rege genutzt. Dieses Hilfsmittel ist schnell, flexibel und einfach in der Anwendung.

Beeindruckend war vor allem zu sehen, wie viel in derart kurzer Zeit erreicht werden konnte, wenn so unterschiedliche, kreative Köpfe auf einem Raum an gemeinsamen Ideen arbeiten. Dass dabei das Team und der Spirit entscheidend sind, wie erfolgreich das Wochenende ausgeht, ist fast selbstverständlich. Der Austausch und die Hilfsbereitschaft auch unter den Teams wie auch die sehr interdisziplinäre Durchmischung haben ermöglicht, dass die meisten Teilnehmer etwas voneinander lernen konnten und so glücklich und erschöpft nach Hause gingen.

Die Arbeitsplätze im Impact Hub haben sich bestens geeignet für die kreative Arbeit im Team.
Team «A Better Me» in Action.
Das Team «Rescue Drone» vor ihrer erfolgreichen Pitch-Präsentation.

Fotos: Alexander von Peschke

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