22. Okt 2020

Dimitri Suter

Software Engineer

Alle zwölf Minuten schauen Amerikaner*Innen auf ihr Smartphone (Quelle). Ich gehe davon aus, dass wir uns hier ähnlich verhalten. In der Schweiz besitzen übrigens 92% aller Menschen ein solches Gerät und 97% davon nutzen dieses täglich (Quelle). Diese Zahlen sollten es durchaus legitimieren, sich einige Minuten dem Thema mobile Apps und dessen Entwicklungsmöglichkeiten zu widmen.

Unsere Überzeugung

Wir sind überzeugt, dass sich der Mensch nicht an den Prozessen und Tools anpassen sollte, sondern vice versa. Unternehmen pflegen, ähnlich wie wir Menschen, Werte und Normen und verändern sich fortlaufend. Mit anderen Worten; jedes Unternehmen ist ein Unikat. Deshalb bauen wir bei uns ausschliesslich individuelle Softwarelösungen. Aber was hat diese Individualität jetzt mit Programmen auf dem Mobile zu tun?

Das Erfolgsrezept von Apps gegenüber herkömmlichen Applikationen oder dem mobilen Browsen kann unteranderem anhand drei Punkten aufgezeigt werden (Quelle):

  • Zusätzliche Features (Sensoren, Bluetooth, Fingerprint / FaceID etc.)
  • Bessere Performance
  • Verbesserte User Experience

Um das volle Potenzial all dieser Elemente in einer App zu integrieren, ist allerdings eine individuelle Softwarelösung zwingend.

Wir legen Wert auf Individualität

Dabei möchten wir uns weder von einer Technologie noch von einem Trend zu stark beeinflussen lassen. Entscheidend für uns ist das Kundenbedürfnis. Deshalb evaluieren wir dies mit unseren Kunden zusammen. Beispielsweise in Form eines Design Sprints. Ist eine Android / iOS App überhaupt der optimale Weg? Das finden wir gemeinsam heraus.

Dieser Schritt ist entscheidend. Apps lassen sich nämlich auf viele Arten und Weisen bauen. Nativ, Hybrid oder mobile Webseiten sind die gängigsten Formen. Da alle drei ihre Daseinsberechtigung haben, möchte ich hier einige Charakteristiken kurz aufzeigen.

Charakteristiken von Nativ, Hybrid oder mobilen Webseiten

Die Vorteile eines Stores, ein zentraler Anlaufpunkt für Apps, Partizipation durch Community (Nutzer), hohe Sicherheitsstandards der Produkte (Google / Apple Review) sind für einige Projekte essenziell. Diese bringen es jedoch mit sich, dass ein nativer oder hybrider Entwicklungsansatz gewählt werden muss. Sowohl nativ als auch hybrid haben einige Vor- und Nachteile.

Hybrid bedeutet in diesem Kontext lediglich, dass die App in einer webbasierten Sprache, vorwiegend JavaScript, gebaut wird. Dies hat den Vorteil, dass der grösste Teil des Codes nur einmal geschrieben und getestet werden muss. Mittels Erweiterungen, welche für iOS & Android dann doch separat gebaut werden, lassen sich Sensoren nutzen, die den Websprachen flächendeckend vorenthalten sind. Bluetooth und Fingerprint sind Beispiele, die mit reinen Websprachen nicht verwendet werden können. Und das wäre dann auch der Hauptunterschied von den Hybriden zu den mobilen Websites.

Die nativen Apps wiederum müssen doppelt entwickelt werden. Einmal für die jeweilige Haussprachen von Apple (Swift) und Google (Kotlin). Hier entsteht ein grösserer Entwicklungsaufwand, jedoch mit der Belohnung, dass die Programme näher am Betriebssystem entwickelt werden können. Was eine verbesserte Performance (vor allem für Games entscheidend) und einem am Betriebssystem näheren Look & Feel mit sich bringt. Native Apps fühlen sich in der Handhabung oft fliessender an. Sämtliche Vor- und Nachteile darzulegen würde diesen Beitrag aber sprengen. Wichtig ist einzig, dass die Unterschiede klar und offen diskutiert werden, damit schlussendlich das Kundenbedürfnis im Zentrum steht und nicht die Technologie. Also der Mensch und nicht Prozesse und Tools.

Hoher Aufwand in den Stores

Weiter ist der Managementaufwand bei einer App in einem Store nicht zu unterschätzen. Aus der Sicht von Programmierer*Innen, Projektmanager*Innen und UXDesigner*Innen bedingt die Entwicklung einer nativen / hybriden App einen Paradigmenwechsel. Anstatt der gewohnten Freiheiten in der Entstehung des Produkts heisst es plötzlich, dass Interface Guidelines (Quelle) beachtet werden müssen. Dadurch kann die Veröffentlichung eines Releases / Hotfixes plötzlich mehrere Tage dauern. Punkte, aufgrund derer ein grosser Planungs- und Koordinationsaufwand entsteht.

Unser Ziel

Wir bei der Edorex kennen beide Bereiche, sowohl die mobilen Betriebssysteme sowohl als auch der Funktionsumfang eines Browsers sehr gut. Für beide existieren Werkzeuge, mit denen geniale Produkte entstehen können. Unser Ziel ist es daher, eine App zu entwickeln, welche alle Stakeholders nicht nur zufriedenstellt, sondern begeistert.

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