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23. Nov 2022

Marc Godat

Software Engineer

Eine zentrale Rolle spielt hierzu das Projektaudit, welches wir in der Regel kurz nach dem Projektstart und bei Projektabschluss intern durchführen. Dies erlaubt uns frühzeitig einzuschätzen, ob das Projekt auf Erfolgskurs ist und rechtzeitig zu intervenieren, falls etwas nicht optimal läuft.

Agile, selbst-organisierte und kompetente Teams

Bevor wir uns in das eigentliche Thema der “Projektaudits” vertiefen ist es wichtig, dir unsere Organisation, insbesondere unsere selbstorganisierten Teams, etwas näher vorzustellen.

Agile Organisation Edorex

Wir sind seit 2016 agil unterwegs. Jedes Kundenprojekt wird direkt von einem unserer Teams betreut. Jedes Team, bestehend aus 4 bis 7 Edorex-Members, organisiert sich dabei selbst und ist somit direkt für den Erfolg des Kundenprojektes verantwortlich. Unseren Kunden haben somit nur einen Ansprechpartner. Die Members innerhalb eines Teams haben ausgewogene Kompetenzen und arbeiten, je nach Fachgebiet und Interesse, in den unterschiedlichen Communities wie beispielsweise “Architektur”, “Design”, “Lean” oder “Front-End” mit. So können wir teamübergreifend Erfahrungen austauschen und zukünftige Trends setzen.

Lean-Community und Projektaudits

Die Lean-Community stärkt dabei die Selbstorganisation der Teams und fördert den Austausch von “Best Practices” zwischen den Teams bezüglich Werkzeugen und Prozessen. Sie unterhält und pflegt auch unsere eigene SCRUM-Implementation ATLAS – darauf einzugehen würde aber den Rahmen dieses Blogs sprengen. Das Projektaudit ist ein Artefakt von ATLAS mit folgendem Motto:

«Projektaudits dienen der kontinuierlichen Verbesserung und werden durch projektunabhängigen Personen durchgeführt.»

Warum Projektaudits?

«Projekte sind komplex. ATLAS ist umfangreich. Haben wir wirklich alles berücksichtigt?»

Kundenprojekte sind immer spannend, zugleich aber individuell und meistens auch komplex. Deine, sowie auch unsere eigenen Erwartungen sind dabei hoch – und das dürfen sie auch sein! Mit ATLAS haben wir ein Werkzeug geschaffen, welches die hohen Erwartungen erfüllen kann. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass wir vor allem dann mit Hürden zu kämpfen haben, wenn:

  • entweder die gemeinsamen Erwartungen nicht übereinstimmen
  • oder wir uns nicht an die Abmachungen halten
  • oder die in ATLAS beschriebenen Prozess nicht einhalten

Daher haben wir mit den Projektaudits eine Art Checkliste geschaffen, welche wir nach dem Projektstart und bei Projektabschluss durchgehen und entsprechend bewerten. Das Audit wird dabei von einem unabhängigen, nicht im Projekt mitarbeitenden Lean-Community Member zusammen mit dem Projektmanager und eventuell weiteren, internen Team-Members durchgeführt. So stellen wir sicher, dass wir rechtzeitig auf unerwünschte Ergebnisse reagieren können und auch Lehren aus unseren Erkenntnissen für weitere Projekte gewinnen können.

Was ein Projektaudit beinhaltet

Je nach Audit – nach Projektstart oder bei Projektabschluss – gibt es unterschiedliche Punkte, welche wir betrachten. Ich möchte dich nicht langweilen und alle 84 Punkte der insgesamt 16 Kapitel auflisten, aber dir doch ein paar Beispiele angeben, welche wir in dem jeweils 90-minütigen Audit angehen.

  • Wurden “Gemeinsame Erwartungen” an die Lösung formuliertt? ein sehr zentraler Punkt, den ich bereits angesprochen habe; erwartest Du etwas von uns oder deiner Lösung, so müssen wir auch ein gemeinsames Verständnis haben
  • Hat der PO genügend Zeit? Versteht er seine Aufgabe? Für uns ist der PO (product owner) die wichtigste Person kundenseitig; er ist unser single-point-of-contact kundenseitig und bestimmt die Richtung, in der wir uns zusammen in diesem Projekt bewegen. Hier gibt es oft Engpässe, wo wir aber mit der speziell in ATLAS geschaffenen PPO-Rolle (partner product owner) Unterstützung bieten können.
  • Sind alle Arbeiten im Backlog enthalten und geschätzt? Transparenz und Vollständigkeit ist hier gefragt, und einen “reminder” ans Entwicklungs-Team, hier eine “saubere Buchhaltung” zu führen
  • Wie werden Entscheide im Projekt dokumentiert? Da wir agil entwickeln ist es wichtig, Entscheide bezüglich Abweichungen vom ursprünglich Geplanten festzuhalten. Wo investieren wir mehr – was lassen wir weg?
  • Ist der JOEL-Test eingetragen? Wir stellen hohe Ansprüche and Software und Testing; dazu gibt es verschiedenste Kriterien, welche wir an jede Software stellen und erfüllt sein müssen, sowie auch eine separate “code review” durch ein anderes Team
  • Ist Snyk aktualisiert? Snyk ist unser Package-Monitoring Service, wo wir laufend sehen, ob deine Software dem aktuellsten Stand entspricht oder ob es Schwachstellen bei den verwendeten Software-Modulen gibt
  • Wurde ein Abschlussevent organisiert? Immer das Highlight, den Abschluss mit dir und der gemeinsam erarbeiteten Lösung zu feiern

Fazit

Projektaudits steigern definitiv unsere Projektqualität. Wir sind in der Lage, Probleme rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Den Teams gibt es die Sicherheit, nichts zu vergessen, und dir als Kunde die Garantie, dass wir alles daran setzen, dein Projekt zum Erfolg zu bringen und gebührend zu feiern.

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