Am Morgen
Der zweite Schnuppertag der Edorex hat stattgefunden. Um 8:15 sind sechs junge, neugierige Schüler erschienen, mit dem Ziel etwas über den Beruf des Informatikers zu lernen.
Nach einer kurzen Vorstellung der Edorex präsentierte Roland Zosso den Lehrablauf und wann junge Leute sich bei uns bewerben können. Roland führte die Schüler auf einem kleinen Rundgang durch die Firma und schon war es Zeit für die erste Pause.
Wir diskutierten mit ihnen über die Schule und wie sie Interesse am Beruf des Informatikers bekommen haben. Es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass keiner von ihnen schon Erfahrung im Programmieren hat. Dies sahen wir aber als Chance.
Jetzt begann die Arbeit. Das Ziel des Tages war es, einen funktionsfähigen Rechner zu programmieren. Der gesamte Ablauf sollte möglichst realitätsnah ablaufen.
Die Planungsphase war relativ spannend. Die Schüler waren zuerst ein wenig scheu mit ihren Ideen und überlegten viel zu weit. Aber schon nach einer viertel Stunde hatten sie den Dreh raus. Wir füllten das Whiteboard mit diversen möglichen Anforderungen an das Endprodukt. Danach priorisierten wir die Anforderungen und skizzierten ein Mockup des User Interfaces.
Für den Rest des Morgens waren wir mit dem Programmieren des Taschenrechners beschäftigt. Innerhalb kürzester Zeit war es plötzlich schon Mittag. Wir nahmen die Chance wahr ein Teil unserer Kultur zu zeigen und dies natürlich in Form von töggele 😉
Am Nachmittag
Am Nachmittag waren wir schneller als geplant und konnten Bonus Features im Taschenrechner einbauen wie zum Beispiel eine Pi-Funktion. Um 15:00 schickten wir die Schnupperlehrlinge zu einzelnen Mitarbeitern, wo sie dann einen richtigen Einblick in die Arbeit eines Informatikers oder UX Designers erhaschen konnten.
Es war jetzt 15:45 und wir fanden uns wieder an unseren Arbeitsplätzen ein. Das Feedback der Schnupperlehrlinge war sehr positiv. Es würde uns nicht überraschen, wenn sie jetzt Informatiker werden wollen.
Dieser Blogbeitrag wurde verfasst von Victor Hargrave (4. Lehrjahr) und Marc Ingold (2. Lehrjahr).