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KVG Check In App

GE KVG

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Wie können Spitäler in der Schweiz Patient:innen aus der EU schneller aufnehmen und gleichzeitig das Backoffice entlasten? Bisher war der Prozess mühsam, manuell und zeitintensiv – von Papierformularen bis zu händischen Datenübertragungen. Zusammen mit der Gemeinsamen Einrichtung KVG haben wir eine Lösung entwickelt, die den gesamten Ablauf digitalisiert und Patient:innen innert Minuten eine Kostengutsprache liefert.

Kunde

Auf der Basis des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) haben die Krankenversicherer, handelnd durch „santésuisse“ und den „Schweizerischen Versicherungsverband“, am 29. April 1996 die privatrechtliche Stiftung Gemeinsame Einrichtung KVG errichtet. Das Ziel der Stiftung ist es, Aufgaben zum Nutzen und Wohle der schweizerischen Wohnbevölkerung, der Volkswirtschaft und des Gesundheitswesens zu bündeln und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten umzusetzen.

(Quelle: Website Gemeinsame Einrichtung KVG)

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Herausforderung

In Schweizer Spitälern werden Patient:innen aus EU/EFTA Staaten bis dato in einem manuellen Prozess beim Eintritt erfasst. Die Patient:innen füllen hierfür ein Formular aus. Zusammen mit dem ausgefüllten Formular händigen sie den Mitarbeitenden des Spitals ihren jeweiligen Pass oder Identitätskarte und den Europäischen Krankenversicherungsausweis (EHIC) aus. Diese Dokumente werden im Spital gescannt und anschliessend per Mail an die Gemeinsame Einrichtung KVG (GE KVG) übermittelt.

In einem Back-Office werden die Daten schlussendlich von Hand in eine Datenbank abgefüllt. In einem automatisierten Job werden die Anmeldungen periodisch betreffend Kostengutsprachen analysiert und aktualisiert. Dieser grösstenteils manuelle Prozess dauert aktuell sehr lange und fordert diverse manuelle Arbeiten. Das Spital erhält erst spät die Rückmeldung, ob die Behandlungskosten durch die Versicherung der Patient:in gedeckt sind oder nicht.

Lösung

Wir haben uns mit dem Kunden dazu entschieden, die Scanning-Lösung eigenhändig zu implementieren, anstatt eine fertige Lösung für das Scanning einzukaufen.
Dieses Vorgehen hatte den Vorteil, dass es keine jährliche Lizenzgebühren bedingt und dass individuelle Wünsche während des Scanprozesses möglich sind.

Speziell das Scanning der Krankenversicherungskarte war eine grössere Herausforderung, da diese Karte gemäss Dokumentation ein «eye-readable document» ist. Unterschiedliche Layouts und Schreibweisen erschwerten das Scanning. Wir sind sehr stolz, alle diese Herausforderungen gemeistert zu haben.

Ergebnis

Mit Hilfe der App können Benutzer:innen ihre ID und Pass sowie ihre europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) scannen und erhalten innert kürzester Zeit Informationen zur Kostengutsprache.
Die Daten werden vom Kamerabild des Smartphones übernommen und in das Formular abgefüllt. Mit Hilfe des digitalisierten Prozesses sparten GE KVG und die Spitäler viel Zeit.

Das Projekt ist für Auftraggeber wie auch für Auftragnehmer ein Erfolg. Es freut uns, dass wir der GE KVG helfen konnten, ihre Produktivität und Qualität zu steigern und den Patient:innen aus EU/EFTA-Staaten eine Möglichkeit für das einfache Check-In bei Schweizer Spitälern zu bieten.

Kundenstimmen

«Die App gefällt sehr gut und die Fallerfassung ist ohne weitere Inputs problemlos machbar. Mit grosser Freude kann ich Euch mitteilen, dass unser gemeinsames Projekt erfolgreich in der Produktion angelaufen ist. Sowohl die App wie auch BBTG funktionieren hervorragend.»

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Ramon Ort, Teamleiter Technologie & Applikationen

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